Über Mich

Vorgeschichte

 

Ich heiße Sebastian Mörtl, bin 39 Jahre alt, und ich war nicht immer ordentlich. Ganz im Gegenteil. Als Jugendlicher musste ich in mein Zimmer springen, auf dem Boden war alles in verschiedene Haufen verteilt, ich war süchtig nach billigen Klamotten, und die Papiere auf meinem Schreibtisch stapelten sich bergeweise. Es gab nichts, was ich nicht gesammelt und gehortet hätte, seien es Aufkleber, Briefmarken, Bücher, CDs, Klamotten, Fahrradschlösser, Regenschirme usw. Ich „brauchte“ alles und nichts durfte gehen.

 

Eine erste Änderung trat dann eher zufällig in mein Leben. Mit Mitte Zwanzig zog ich für ein halbes Jahr nach Kanada und konnte nur das mitnehmen, was in meinen Rucksack passte. Das funktionierte erstaunlicherweise sehr gut und erst beim nach Hause kommen bemerkte ich, was ich in all den Jahren angehäuft hatte. So begann ganz langsam ein Prozess des Ausmistens, Loslassens und Entrümpelns. Als dann noch der Keller durch einen Wasserschaden volllief, erübrigten sich ein paar Dinge von selbst. Das tat im ersten Moment weh, aber im Nachhinein bin ich dafür dankbar. Manchmal braucht es auch einen größeren Schubs.

Werdegang

 

Da ich selbst erfahren habe, wie viel Leichtigkeit und Spaß es bringt, wenn man endlich den ganzen Ballast abwirft, habe ich vor zehn Jahren angefangen, mich professionell mit den Prinzipien des Aufräumens und Strukturierens zu beschäftigen. Da es keine klassische Ausbildung in diesem Bereich gibt, habe ich Hunderte von Blogs studiert, die gängige Literatur gelesen (damals gab es noch keine Marie Kondo auf Netflix) und alles bei mir selbst ausprobiert. Später begann ich, bei anderen Aufräumcoaches zu hospitieren und absolvierte Seminare im Bereich Digitales Aufräumen und Büromanagement. Beruflich umsetzen konnte ich meine Erkenntnisse als Geschäftsführer eines Berliner Cafés und als Leiter der Kleiderkammer der Berliner Stadtmission. Den letzten Schliff erhielt ich als Office Manager in einem Berliner StartUp. Dort konnte ich neben den organisatorischen Belangen neue Strukturen etablieren, die Küche umgestalten und die zahlreichen Schränke von alten Akten und Ballast befreien.

Neben einer Kommunikationsausbildung bin ich von Hause aus studierter Musikwissenschaftler und kann guten Gewissens das Klischee widerlegen, dass kreative Köpfe per se unordentlich sein müssen.

 

Dieser bunte Mix aus Ausbildungen und Arbeitserfahrungen führte schlussendlich zu dem was ich am liebsten mache: Menschen beim Aufräumen und Loslassen zu unterstützen und in genau den Themen zu begleiten, die ich selbst sehr gut kenne.

Vorgehensweise

 

Ich komme zu Ihnen und wir besprechen, was Ihnen bei diesem Termin am Wichtigsten ist. Danach beginnen wir gemeinsam, die anstehenden Bereiche aufzuräumen und neu zu strukturieren. Dabei packe ich selbstverständlich mit an und schwinge auch gern den Putzlappen.

 

Durch mein eigenes Erleben kann ich gut verstehen, dass die Dinge in Unordnung geraten. Ich weiß auch, dass es manchmal schwer fällt, sich zu trennen oder Sachen zu verändern. Jede Situation hat ihren Grund, daher werde ich Sie nie bewerten oder gar zwingen, etwas wegzuwerfen. Die endgültige Entscheidung liegt immer bei Ihnen. Ich schaffe einen sicheren Rahmen, gebe Anregungen oder einen kleinen Schubs und werde Sie mit meiner Kreativität, dem nötigen Know-how und Einfühlungsvermögen begleiten.